Die Stadt Feuchtwangen hat einen weiteren bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Energieversorgung gemacht. Mit dem feierlichen Spatenstich am 23. Januar 2026 wurde der offizielle Baubeginn für den Elektrolyseur im Industriegebiet West II eingeleitet. Mit dabei waren zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreter der Projektpartner. Sandro Kirchner, MdL, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration würdigte dabei das ganzheitliche Energiekonzept von Feuchtwangen, welches auf ein intelligentes Zusammenspiel von Photovoltaik, Windkraft, Speichertechnologie und Wasserstoff setzt.
Die geplante Anlage mit 5 Megawatt Leistung soll ab Ende 2026 jährlich rund 650 Tonnen grünen Wasserstoff liefern – ein starkes Signal für die ganze Wasserstoff-Metropolregion Nürnberg hy+.
Der Standort Feuchtwangen wird damit zum Pionier in Mittelfranken – gefördert durch das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen des Programms BayFELI.
„Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir etwas wagen. Der Bau unseres Elektrolyseurs ist alles andere als ein Routineprojekt. Es ist ein Wagnis für alle Beteiligten – aber auch ein herausragendes Zukunftsprojekt (...).“, zeigte sich Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh überzeugt.
Zentrale Erwartungen an das Elektrolyse-Projekt sind dabei:
- Regionale Wertschöpfung durch intelligente Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung und Nutzung zu generieren.
- Steigende Attraktivität für Unternehmen, da die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien und Wasserstoff zunehmend zum entscheidenden Standortfaktor wird.
Die ENERGIEregion Nürnberg e.V. gratuliert der Stadt Feuchtwangen und der nahKRAFT GmbH & Co. KG sowie allen beteiligten Umsetzungspartnern zu diesem wichtigen Schritt in Richtung einer klimaneutralen Zukunft!
Quelle: Pressemitteilung Stadt Feuchwangen; redaktionell geändert und ergänzt durch ENERGIEregion Nürnberg e.V.