Wasserstoffspeicherung: FAU an Großprojekt beteiligt

Die FAU Erlangen-Nürnberg ist Teil eines europäischen Forschungsprojekts, das an der effizienten Speicherung von H₂ arbeitet.

Das Projekt MOST-H2 entwickelt, bewertet und demonstriert innovative Wasserstoffspeichertechnologien, bei denen Metallorganische Gerüstverbindungen, sogenannte MOFs, zum Einsatz kommen. Diese MOFs werden auf die Bindung von Wasserstoff optimiert. Sie bleiben auf der Oberfläche von Wasserstoffmolekülen haften und reichern sich dort an (Adsorption). Das Hauptziel des Projekts besteht darin, neue, nachhaltige Hochleistungs-MOFs mit sehr kleinem ökologischen Fußabdruck herzustellen und zu bewerten. Dies ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu zukunftsfähigen Lösungen für die Wasserstoffspeicherung im Vergleich zu herkömmlichen Technologien. Die MOST-H2-Technologie bildet die Grundlage für die Ausarbeitung künftiger Pläne für die Marktdurchdringung und soll zu einer grünen, nachhaltigen und kreislauforientierten Wasserstoffwirtschaft beitragen.

Neben der Friedrich-Alexander-Universität sind 15 weitere Insitutionen aus acht Ländern in das Projekt involviert, darunter die University of Cambridge, die Max-Planck-Gesellschaft und das Steinbeis Europa Zentrum. Finanziert wird das im Juni 2022 gestartete Vorhaben aus EU-Mitteln. Die Förderung gilt für vier Jahre und beträgt sechs Millionen Euro.


Quelle: Steinbeis Europa Zentrum

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