Der 3. HYDROGEN DIALOGUE Summit & Expo bot vom 21. bis 22. September über 70 hochkarätige Vorträge, Talks und Podiumsdiskussionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der globalen Wasserstoffwirtschaft. Über 100 Speaker und über 1000 Teilnehmende diskutierten aktuelle Herausforderungen und Chancen im Kontext der Energiekrise, internationale Projekte und Kooperationen sowie die Finanzierung von Wasserstoff-Projekten.
hy+ diskutiert über Nachhaltigkeit der Wasserstoff-Produktion
Zu den 36 Ausstellern des Events zählte auch die Wasserstoff-Metropolregion Nürnberg hy+. Zahlreiche Interessierte informierten sich am hy+ Infostand über Kompetenzen, Akteure und Projekte in der Region. Bei einer von hy+ initiierten Podiumsdiskussion beleuchtete Projektleiter Simon Reichenwallner gemeinsam mit Dr. Dina Barbian (eco 2050 Institut für Nachhaltigkeit) und Ulrike Hinz (WWF Deutschland) Nachhaltigkeitskriterien für die Wasserstoffproduktion. "Wenn wir über nachhaltigen Wasserstoff reden, sollten alle drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) mitberücksichtigt werden. Die Lieferketten sollten sozial, fair und umweltfreundlich gestaltet sein", so Dr. Barbian.
Thematische Schwerpunkte des HYDROGEN DIALOGUE waren in diesem Jahr internationale Wasserstoffkooperationen sowie Innovationen und Investitionen im Kontext der Energiekrise. Wasserstoff gewinnt vor dem Hintergrund des Klimawandels nicht nur in der Region, sondern weltweit an Bedeutung. Aufgrund der aktuellen Energiedebatte erhält der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zusätzliche Dynamik, wie Prof. Dr. Veronika Grimm, Wirtschaftsweise und Co-Vorständin des Zentrum Wasserstoff. Bayern (H2.B) betont: "Die konsequente nachhaltige Transformation unseres Energiesystems ist aktueller und dringlicher als je zuvor. Wasserstoff wird im klimaneutralen Energiesystem eine wesentliche Rolle spielen und dazu beitragen, unsere Energieversorgung zu sichern und zu diversifizieren."
Aiwanger: "Wichtige Impulse in herausfordernden Zeiten"
Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Aiwanger betonte derweil den Stellenwert der Veranstaltung für die bayerische Wasserstoffbranche: "Der dritte HYDROGEN DIALOGUE im Messezentrum Nürnberg rückt Bayern als führenden Wasserstoffstandort abermals in den Fokus der internationalen Wasserstoffwelt und setzt wichtige Impulse in herausfordernden Zeiten. Jetzt müssen wir die Wasserstoffwirtschaft im Freistaat rasch hochfahren, die europäische Infrastruktur ausbauen und internationale Partnerschaften für die Lieferung von grünem Wasserstoff schließen. Dies ist der Weg, um uns in der Energieversorgung unabhängig und klimaneutral zu machen."
Zusätzlich zum HYDROGEN DIALOGUE gab es neben dem Haupt- mehrere Side-Events, die sich mit der konkreten Realisierung der Wasserstoffwirtschaft beschäftigten: Beim EUROPEAN HYDROGEN TRANSPORT DIALOGUE trafen 30 Investoren aus ganz Europa auf 30 europäische Ventures, die ihre innovativen Lösungen rund um das Thema Wasserstoff-Mobilität und -Transport in Pitches präsentierten. Beim VDE FINANCIAL DIALOGUE HYDROGEN 2022 diskutieren Expertinnen und Experten der Finanz- und Versicherungswirtschaft die Marktentwicklung im Bereich Wasserstoff. Zudem lud Minister Aiwanger hochrangige Stakeholder aus Politik, Industrie und Wissenschaft zum "Hydrogen Round Table – Runder Tisch Wasserstoff" ein, um sich über die Wasserstoff-Bedarfe der bayerischen Industrie und deren Deckung auszutauschen.
Quelle: Pressemitteilung H2.B
Weitere Informationen unter: https://www.hydrogendialogue.com
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